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10 erfolgreiche Jahre Kleinregion Waldviertler Kernland und Leaderregion – ein Jubiläum zum Feiern!

 Die Kleinregion Waldviertler Kernland und die Leaderregion südliches Waldviertel-Nibelungengau  luden zu einer Jubiläumsfeier mit Rückblick, Analyse des Status Quo, sowie Zukunftsaussichten und Visionen. Fast 200 Festgäste folgten der Einladung und kamen am Mittwoch, 25. Jänner in die Aula der Hauptschule Ottenschlag, um 10 erfolgreiche Jahre zu feiern. Regions-Obmann Dieter Holzer, Leader-Geschäftsführer DI Thomas Heindl und Kernland-Geschäftsführerin Sonja Gundacker freuten sich so viele Gäste begrüßen zu dürfen. Unter den Besuchern befanden sich auch zahlreiche Ehrengäste, u. a.: Landesrat Mag. Carlo Wilfing, Nationalratsabgeordneter Dkfm. Dr. Günter Stummvoll, die Landtagsabgeordneten Josef Edlinger, Franz Mold, und Benno Sulzberger, Bundesrat Adelheid Ebner, Bezirkshauptmann Dr. Michael Widerman, Labg. a. D. Karl Honeder und der Vertreter der Wirtschaftskammer Niederösterreich Christof Kastner.    Nach der Begrüßung von Obmann Dieter Holzer, der Leader als die Lokomotive der Region bezeichnete, fasste Geschäftsführer DI Thomas Heindl in seiner Rede die Entwicklung der Region der letzten 10 Jahre zusammen, und welche Auswirkungen Leader darauf hatte. Bei der Gründung Ende 2001 waren es dreizehn Gemeinden, die sich zum Waldviertel Kernland zusammenschlossen, um an gemeinsamen Zielen zu arbeiten. Bei der Erstellung des Entwicklungsprogramms wurde festgestellt, dass es notwendig war dem EU-Programm LEADER beizutreten um Förderungen für die geplanten Projekte in Anspruch nehmen zu können. Fünf Gemeinden aus der Ökoregion Südliches Waldviertel haben sich der Gemeinschaft angeschlossen um die nötige Größenordnung zu erreichen. In der neuen Förderperiode seit 2007 sind 33 Gemeinden mit rund 50.000 Einwohnern zur Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau zusammengeschlossen. Die Strategie der Leaderregion, so Heindl, steht auf 3 Säulen – Wirtschaft & Energie, Bildung & Kultur, sowie Landwirtschaft &Touristik. Stolz verwies Heindl auch darauf, dass es in jeder Mitgliedsgemeinde bereits Projekte gab. Innerhalb der 10 Jahre konnten rund 300 Projekte eingereicht, bzw. realisiert werden, eine gewaltige Wertschöpfung für die gesamte Region. Zum Abschluss betonte Heindl ganz besonders, dass Regionalentwicklung Zeit braucht, und dankte den vielen freiwilligen Helfern, ohne die eine  Entwicklung in dieser Form unmöglich wäre.

Das Waldviertel ist eine Zukunftsregion.

Die demografische Entwicklung des Waldviertels, so Regionalentwickler Josef Wallenberger, sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht so positiv aus. Bei näherer Betrachtungsweise kann man jedoch durchaus positiv in die Zukunft sehen, wenn auch die Einwohnerzahl leicht schrumpft.  Man müsse aufhören in Salden, und negativ über Schrumpfen zu denken, denn genau darin liegen das Potenzial und die Chancen für die Zukunft.

Ziel ist die Energieautarkie der Region.

DI Thomas Waldhans, Energiemanager der Region, und Mag. Renate Brandner Weiß von der Energieagentur, brachten den Besuchern die Chancen und Möglichkeiten näher, wie die Region, die bereits Klima- und Energie-Modellregion ist, langfristig mit verschiedensten Projekten sogar völlig energieautark werden kann.

Kooperation und kommunale Kommunikation.

Erfolg kann nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen. Dafür danke Sonja Gundacker, ihres Zeichens Geschäftsführerin der Region Kernland Waldviertel, in der 13 Gemeinden im kommunalen Bereich zusammenarbeiten, dem Team, aber auch den Gemeinden sowie den vielen freiwilligen Helfern und Unterstützern. Oberste Prämisse, so Gundacker, ist die Kooperation und kommunale Kommunikation. Sonja Gundacker und die Obfrau der Wirtschaftsregion Waldviertler Kernland Gabi Walter stellten danach einige der vielen derzeit laufenden Projekte näher vor.

Ich freue mich heute hier zu sein.

In einer Region, die beispielgebend für viele andere Regionen ist, so die Einleitungsworte von Landesrat Mag. Carlo Wilfing. Ein Rezept des Erfolges sei zu kooperieren, anstatt zu fusionieren oder zu konkurrieren. Man müsse nicht Gemeinden zusammenlegen, wie das z.B. in Finnland der Fall sei, sondern Kompetenzen bündeln, sowie auch Ausbildung und Infrastruktur optimieren, damit auch die Jugendlichen in späterer Folge nicht abwandern, sondern sich in der Region wohlfühlen und hier ihren Lebensmittelpunkt finden. Ihm sei nicht bange, so Wilfing, denn die Region wird auch in der Zukunft gut bestehen können,  und Leader weiterhin eine tragende Rolle dabei spielen. Im Anschluss an die Festreden lud Leader zu einem Buffet mit regionalen Köstlichkeiten. Musikalisch untermalt wurde die Feierlichkeit von der Volksmusikgruppe der Musikhauptschule Ottenschlag unter Leitung von Alexandra Jäger, die bereits für internationale Aufmerksamkeit sorgte.  Besonderen Dank an Direktor Edith Weiß für die Unterstützung bei der Organisation der Feier. 

Leaderregion südliches Waldviertel/Nibelungengau – weil Veränderung spürbar wird. 

 
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